10.10.2023
AK Soziales und Gerechtigkeit der IG Metall Unterelbe
Rathausplatz 3-5
22880 Wedel
Jede weitere Fortsetzung der Vorsorgeprivatisierung und damit Schwächung der umlagefinanzierten
Rente wäre unverantwortlich.
Die Bundesregierung will die unverantwortliche Politik ihrer Vorgänger fortsetzen:
- Sie will eine teure, riskante und die nächsten 15 Jahre völlig wirkungslose Aktienrente
einführen
- Sie will die Betriebsrenten weiter demontieren. Die Betriebsrente ist vielfach zur Betrugsrente
geworden, weil sie nur aus Lohngeldern bezahlt wird und Betriebe nichts garantieren müssen
- Sie will nach der gescheiterten Riester-Rente eine neue private Altersversorgung verstärkt
fördern, dabei hochriskante Geldanlagen zulassen und dafür Garantieverpflichtungen
streichen.
Seit den Riester/Rürup-Reformen ist das Rentenniveau um über 10 Prozent gesunken und die Altersarmut um 50 Prozent gestiegen. Nach den aktuellen Gesetzen wird diese Entwicklung die nächsten Jahrzehnte andauern. Verstärkt kommt hinzu, dass aktuell für den Sozialstaat Mittel gekürzt werden, um damit die Aufrüstung bei Einhaltung der Schuldenbremse zu finanzieren.
Damit muss Schluss sein! Ein Kurswechsel in der Rentenpolitik muss her.